Gleitsichtbrille: praktische Lösung oder teure Falle für Deine Augen?

Gleitsichtbrille

Über 40 und beim Optiker? Dann verrate bloss nicht dein Alter – sonst wirst dir erfahrungsgemäss leider schnell in eine Gleitsichtbrille gedrängt! Optiker präsentieren sie als die perfekte Lösung: „Damit siehst du in jeder Distanz scharf – super praktisch!“ Doch ist das wirklich so?

Viele Menschen, die vorher keine Brille brauchten, erleben mit Anfang 40, dass das Lesen plötzlich anstrengender wird. Also ab zum Optiker – und dort wartet schon die Standardlösung: eine Gleitsichtbrille. Doch was auf den ersten Blick praktisch klingt, kann langfristig fatale Folgen für deine Augen haben.

Stell dir vor, du hättest einen einzigen Schuh für jede Situation: Einen Schuh, mit dem du bei Eis und Schnee genauso passend unterwegs bist wie am Sandstrand oder auf einem steilen Gebirgspfad. Klingt absurd, oder?

Genau so funktioniert eine Gleitsichtbrille: Sie kann alles ein bisschen – aber nichts wirklich perfekt. Sie ist eine Kompromisslösung für alle Distanzen, doch das bringt einige Probleme mit sich.

Die 3 grössten Herausforderungen mit Gleitsichtbrillen

1. Unnatürliche Kopfhaltung beim Lesen

Gleitsichtgläser haben nur eine recht kleine Zone für die Nähe korrigiert. Das bedeutet: Um z.B. Schrift richtig scharf zu sehen, musst du deinen Kopf in eine bestimmte Position bringen – oft mit gekipptem Nacken oder merkwürdigen Kopfbewegungen. Das führt langfristig zu Verspannungen und zu Nackenproblemen.

2. Stolpergefahr beim Gehen

Treppen, Bordsteine oder unebenes Gelände können zur echten Herausforderung werden. Warum? Weil der untere Teil der Brille für die Nähe optimiert ist, entsteht eine verzerrte Sicht auf den Boden. Viele Menschen fühlen sich anfangs unsicher oder stolpern sogar häufiger.

3. Verschlechterung der Fernsicht

Was viele nicht wissen: Wer früher noch messerscharf in die Ferne sehen konnte, bemerkt oft nach einiger Zeit, dass genau diese Fähigkeit nachlässt – trotz Brille! Und ohne Brille wird die Sicht eben oft auch schlechter als zuvor.

Deine Augen "gewöhnen" sich an eine Gleitsichtbrille – und warum das gefährlich ist

„Sie werden sich schnell daran gewöhnen.“ – Diesen Satz hören viele Kunden beim Optiker. Und ja, die Augen passen sich an. Aber der Preis dafür ist hoch:

  • Die Brille übernimmt das Scharfstellen in alle Distanzen für dich.
  • Deine Augenmuskeln werden träge, weil sie nicht mehr arbeiten müssen.
  • Die natürliche Fähigkeit, auf verschiedene Distanzen zu fokussieren, geht nach und nach verloren.

Das ist der Punkt, an dem viele Menschen nach einiger Zeit bemerken: Ohne Brille sehe ich plötzlich noch schlechter! Doch der Weg zurück ist dann nicht mehr so einfach.

Was kannst du tun?

Statt direkt zur Gleitsichtbrille zu greifen, solltest du herausfinden, was für deine persönliche Augensituation wirklich sinnvoll ist. Vielleicht gibt es bessere Alternativen!

Ich habe einen kurzen Fragebogen erstellt, mit dem du eine individuelle Einschätzung von mir bekommen kannst – persönlich und ohne Algorithmus ausgewertet! Der Fragebogen dauert nur zwei Minuten, und ich schicke dir meine Einschätzung per E-Mail zu.

👉 Hier geht’s zum Fragebogen

Fazit: Ist die Gleitsichtbrille eine gute Lösung?

Gleitsichtbrillen klingen praktisch – doch sie haben viele Nachteile, über die kaum jemand spricht. Besonders, wenn du bisher eine gute Fernsicht hattest, kann die Entscheidung für eine Gleitsichtbrille eine Abwärtsspirale für deine Sicht in Gang setzen.

Bevor du eine Gleitsichtbrille kaufst, informiere dich gut über Alternativen. Und wenn du schon Erfahrungen mit einer Gleitsichtbrille gemacht hast, dann schreib mir gerne einen Kommentar – ich bin gespannt auf deine Meinung!

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