Der Blick, der am Bildschirm "klebt" und müde macht
Was hilft?
- Kostenloses Live-Zuminar
- Dienstag, 25. August | 19.30 Uhr
Das kennst du wahrscheinlich:
Du sitzt am Bildschirm.
Vielleicht schon Stunden.
Alles rundum ist ausgeblendet.
Du bist fokussiert. Konzentriert.
Und deine Augen „kleben“ am Bildschirm!
Du merkst es erst, wenn du mal deine Sitzposition wechselst.
Feststellst, dass du wohl schon lange genau gleich auf deinem Stuhl parkiert warst.
Und die Augen? Auch in Parkstellung.
Aber würde das denn helfen?
Anzeichen, die du im Alltag entdeckst
Vielleicht:
- verlierst du beim Lesen ab und zu die Zeile.
- brauchst du einen Moment, bis der Blick vom Bildschirm auf die Ferne scharf wird.
- ertappst du dich, wie du starr auf einen Punkt schaust - ohne zu blinzeln.
- fühlt sich der Blick nach längerer Bildschirmzeit wie festgefahren an.
- tut ein Blick aus dem Fenster in die Weite richtig gut - als würde sich etwas lösen.
Oder aufs Alter.
Oder darauf, dass deine Augen einfach mal Ruhe brauchen.
Doch vielleicht ist es genau umgekehrt: deine Augen brauchen mehr Bewegung?
Denn Sehen ist von Natur aus ein bewegter Vorgang. Und wenn der Blick stehen bleibt, wird anstrengend, was eigentlich leicht sein dürfte.
Gut sehen ist mehr als scharf sehen
„Wenn die Sehschärfe stimmt, funktioniert mein Sehen.“
Das glaubst du, weil es eine verbreitete Meinung ist.
Doch Sehen besteht aus viel mehr.
Dein Gehirn entscheidet ständig:
- Was ist gerade wichtig?
- Was darf in den Hintergrund treten?
- Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit?
Stell dir vor...
- Du sitzt am Bildschirm - und dein Blick bleibt beweglich statt festzukleben.
- Deine Augen fühlen sich am Abend weniger müde oder "steif" an.
- Lesen und das Umschalten von nah auf fern fühlen sich wieder leichter an.
-
Du verstehst, warum starrer Blick müde macht - und was ihn löst.
Das erwartet dich im Zuminar
In rund 50 Minuten erfährst du:
- Warum "einfachmal ausruhen" bei müden Augen oft nicht die Lösung ist.
- Warum natürliches Sehen bewegtes Sehen ist - und was das im Alltag heisst.
- Was passiert, wenn der Blick am Bildschirm (oder auch anderswo) parkt.
- Welche Rolle Gewohnheiten, Stress und Alltag dabei spielen.
- Was du selber tun kannst, damit dein Blick wieder in Bewegung kommt.
Persönliche Geschichte
Wir fahren in die Ferien. Autobahn, schnurgerade, kilometerweit dasselbe Bild.
Ich bin müde. Nichts wechselt, nichts fordert meinen Blick.
Und weil ich auf keinen Fall einnicken will, tue ich das Naheliegende: Ich strenge mich noch mehr an. Konzentriere mich. Zwinge meinen Blick auf die Strasse.
Spannend ist, was danach passiert:
Es wird nicht besser. Es wird schlimmer.
Je mehr ich mich zusammenreisse, desto schwerer werden die Augen.
Dann ändert sich die Landschaft. Eine Kurve, Hügel, etwas Neues am Strassenrand.
Und plötzlich bin ich wieder wach. Ganz von selbst.
Nicht mehr Anstrengung hat mich wach gemacht – sondern Bewegung.
Mein Blick hatte nichts mehr zu tun. Er war «geparkt». Und je mehr ich mit Konzentration dagegen ankämpfte, desto anstrengender wurde es.
Genau das passiert auch am Bildschirm. Nur merken wir es dort seltener so deutlich wie auf einer leeren Autobahn.
Und in der Schulzeit ist es dir vielleicht auch so gegangen wie mir so oft: Der Unterricht ist irgendwie langweilig, du „klebst“ mit dem Blick an der Lehrperson – wirkst hellwach, bist gedanklich aber längst woanders. Der starre Blick täuscht Aufmerksamkeit nur vor.
Wache Augen sind bewegte Augen.
Neugierig geworden?
Dann sei kostenlos dabei und entdecke, warum Sehen manchmal anstrengend wird, obwohl deine Augen eigentlich ihren Job machen.
Dienstag, 25. August 2026 | 19.30 Uhr
Dauer: ca. 50 Minuten
Ort: Online
Kannst du nicht live dabei sein? Melde dich trotzdem an und du bekommst im Anschluss den Link zur Aufzeichnung.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Danach entscheidest du in Ruhe, wie es für dich weitergeht.
Wer dich durch dieses Zuminar begleitet
Susanne Zumstein
Ich bin Augencoach – weil ich irgendwann gemerkt habe, dass es mit meiner Brille so nicht weitergehen konnte.
Als ich mit meiner ersten Gleitsichtbrille nicht zurechtkam, begann ich nach Antworten zu suchen. Ich wollte verstehen, warum sich Sehen plötzlich so anstrengend anfühlte – und ob es wirklich keine Alternative gab.
Ich kenne das Gefühl, wenn Sehen plötzlich anstrengend wird und man sich fragt, was eigentlich los ist.
Heute begleite ich Menschen, die ihre Sehprobleme nicht einfach hinnehmen möchten.
Mit dem Wunsch, ihre Augen wieder besser zu verstehen.
Denn gutes Sehen entsteht nicht nur im Auge.
Es wird von unseren Gewohnheiten, unserem Alltag und auch von Stress beeinflusst.
Genau dort beginnt Veränderung: im Alltag.